Stille ist nicht Ruhe

Für Stille brauchst du Kraft, sie hat große Macht
Du brauchst Mut, um sie an dich heranzulassen
Wörter kommen in Massen
Gedanken prasseln auf dich ein, Gefühle, Bilder
Alles will Teil vom Ganzen sein

Du kannst gar nicht so schnell schreiben
Wie Wörter ihr Unwesen mit dir treiben
Es braucht nur einen kleinen Funken,
um dich in die Stille zu zwingen
Du kannst ihr nicht auf Dauer entrinnen

Alles wird in dir nachhallen
Erlebtes wieder aufwallen
Die Stille schlägt ihre Gischt
mitten in dein Gesicht

Deine Augen sind starr,
dein Herz schlägt schnell,
die Hände zittern,
Alles prasselt auf Dich ein
wie Blitze und Gewitter

Sei still, lass sie walten
Versuche ihre Worte zu halten
Habe keine Angst, lass dich treiben
Das entstande Wort wird dir den Weg zeigen
Wie ein Pianist an seinem Klavier
Bringst Du alles zu Papier

Nein, Stille ist nicht Ruhe
Sie ist grell, laut,  und
bringt dich des Wahnsinns nah
Du sehnst dich nach Ruhe und Frieden.
Du musst dich erst durch die Stille winden,
um letzlich Ruhe zu finden

Lass die Finger gleiten, egal, ob du das gerade verstehst
Die Stille sucht sich alleine ihren Weg
Höre zu und halte es ganz fest
Sonst sind die Gedanken fort
und kommen wieder und wieder ungehört,
ungeachtet wie sehr es dich verstört

Irgendwann ist die Stille zufrieden
Und du findest Ruhe und Frieden

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